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OB vor Ort in der Oberschule Nord

Aktualisiert: 21. Jan.

Vor Ort und mit der Bürgerschaft im Gespräch zu sein, sind Herzensanliegen von Oberbürgermeister Steffen Scheller. Während die Veranstaltungsreihe „Oberbürgermeister vor Ort“ der Bewohnerschaft in den Stadt- und Ortsteilen seit geraumer Zeit die Möglichkeit gibt, Infos und Antworten aus ersten Hand zu bekommen, haben neuerdings auch Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Schülerinnen und Schüler öfter die Chance, mit dem Stadtchef zu sprechen.


Am 11. Januar konnte Schulleiterin Claudia Wernicke den Oberbürgermeister begrüßen. Mit vor Ort waren Alexandra Adel, als Beigeordnete zuständig für den Geschäftsbereich Jugend, Soziales, Gesundheit, Bildung und Sport, Detlef Reckow vom Zentralen Gebäude- und Liegenschaftsmanagement sowie der neue Schulrat Mario Rathmann.



Für einen Themenschwerpunkt hinzugesellt hatten sich Andrea Wissinger, Leiterin der Otto-Tschirch-Oberschule, sowie Axel Krause, Geschäftsführer des Humanistischen Regionalverbandes Brandenburg/Belzig e. V. Ihr gemeinsames Problem: In der Tschirch-Oberschule und in der Oberschule Nord hatten zum Jahresende beide über den Humanistischen Regionalverband organisierten Sozialarbeiterinnen kurzfristig den Dienst quittiert. Laut Aussage von Axel Krause, weil sie sich seit der Corona-Zeit mit einem immer respektloseren Benehmen der Schülerinnen und Schüler, aber auch der Eltern konfrontiert sahen. Ein schnelles Nachbesetzen der Stellen ist vorgesehen. Im Gespräch vor Ort einigte man sich, die Stellenausschreibungen offener zu gestalten, um beispielsweise auch ausgebildete Erzieherinnen und Erzieher für diese Arbeit einsetzen zu können, sofern sie eine berufsbegleitende Qualifizierung absolvieren.





Das zweite große Thema rollte Oberbürgermeister Steffen Scheller sodann in Form einer großen Skizze in der Aula aus, wo bereits interessierte Schülerinnen und Schüler warteten. Ihr Interesse galt der geplanten und schon lang debattierten Verlängerung der Gerostraße, die nahe der Oberschule Nord verlaufen soll und an die Willi-Sänger-Straße anschließt. Dadurch soll der Durchgangsverkehr besser fließen und der Verkehr in der Altstadt und auf der Dominsel reduziert werden. Anhand einer Planzeichnung erklärte Steffen Scheller mit aller Ruhe und Sachlichkeit das Vorhaben, das in der Schule für Unruhe sorgt. Mehr Verkehr und Lärm im direkten Schulumfeld seien störend und gefährlich, so die Sorge. Steffen Scheller erklärte, dass alles Machbare getan wird, um Lärm und gefahren zu minimieren. Ohnehin befinde man sich erst in der Vorplanung. Anhand dieser erläuterte der Stadtchef, wo und wie die neue Straße verlaufen soll und sicher zu überqueren ist, wo Lärmschutzwände möglich sind und wann mit dem Bau gerechnet werden kann. An die gegenwärtige Vorplanung könnte sich 2025 das Planverfahren mit Beteiligung der Öffentlichkeit anschließen. Mit einem Baubeginn sei frühestens 2027 zu rechnen.


Eine kleinere Baustelle offenbarte sich dann noch beim abschließenden Rundgang, der auch über den Weg zum Sportplatz führte. „Den dürfen unsere Schüler derzeit nicht nutzen, weil der im Zuge des Sturmes im August 2023 beschädigte Zaun noch immer nicht repariert ist“, schilderte Schulleiterin Claudia Wernicke. Vor allem die beiden durch entwurzelte Bäume aufgerissenen Löcher lassen ein Passieren nicht zu.

Wann die wegen der Fernwärmeleitung installierte Doppelzaunanlage repariert wird, ist ungewiss, da zwei Eigentümer zuständig sind und zumindest der Stadtzaun kein Versicherungsfall ist. Geprüft werde laut GLM vielmehr, ob künftig eine einzige Zaunanlage genüge. Schnelle Hilfe wurde dennoch versprochen: Die gefährlichen Stellen werden in den nächsten Tagen mit Bauzäunen gesichert, sodass die Schülerinnen und Schüler wieder den kurzen Weg zu Sporthalle und Sportplatz gehen können.


Den nächsten Schulbesuch widmet Oberbürgermeister Steffen Scheller der Luckenberger Schule.

Pressemitteilung

12.01.2024

Stadt Brandenburg an der Havel


Pressemitteilungen veröffentlichen wir im O-Ton und tun nicht so als hätten wir den Text mal gut recherchiert und geschrieben. Wir kommen damit lediglich unserer Informationspflicht nach. Für die Inhalte zeichnen die Verfassenden verantwortlich und machen uns nicht zwingend gemein mit den Inhalten

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